| Traditionelles Bezirksfest an Fronleichnam |
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Schön, dass dieser Tag ganz locker beginnen kann. Wer will, kommt früh um 11 Uhr zum offiziellen Start. Wer länger schlafen will wie die Kinder (weil Ferienbeginn in Hessen ist), macht sich später auf den Weg oder wartet noch den hoffentlich letzten Regenschauer ab. Wiederum andere legen 20 km auf Schusters Rappen zurück oder man fährt mit dem Rad auch schon mal 40 km. Aber alle Geschwister haben „dasselbe Ziel“ – Grillhütte und Sportplatz Wichdorf bei Niedenstein. Danke Bezirksältester, dass wir uns hier treffen können. Kaum angekommen, umfängt einen Duft und Rauch vom Grill, dessen Produkte schon fleißig frequentiert werden. Ein besonderes Dankeschön an das Grillteam für gutes Futter Jahr für Jahr.
Freudig wird sich begrüßt. „Wie groß die Kleinen schon wieder sind“. Wie gut, sich auch außerhalb der Festgottesdienste mal im Bezirk zu sehen. „Bitte lächeln!“ Nein, mit diesem Bild ist der Fotograf nicht zufrieden. „ Das muss wiederholt werden.“ Zum Reden bleibt zunächst nicht viel Zeit – die Kinder drängeln und spannen einen schnell ein. Eine Reihe von Spielen ist angesagt, die nur gemeinschaftlich gelingen. Neben einer besonderen Art von Stelzenlauf oder Skilaufen zu viert, was auf feuchter Wiese besonders gut gelingt, kann man sich beim Speedminton auspowern, was tatsächlich auch im Kreis gespielt bestens funktioniert. Oder beim Fußball, wo auch die Kleinen gerne mitspielen dürfen. Selbst ein heftiger Regenschauer kann die Kicker nicht vom Spiel abhalten. Auch beim Wickinger-Schach kann dank der verbalen Unterstützung durch den Schiedsrichter der König doch noch mit mindestens drei Abwerfhölzern schachmatt gesetzt werden. „Hoch lebe der König der Herzen!“
Ein paar wenige warme Sonnenstrahlen locken einige Jugendliche auf die Decke, was diese gerne für ein kleines Nickerchen nach kurzer Nachtruhe nutzen. Andere machen lieber einen kleinen Spaziergang. Fährt da nicht gerade ein Pferdehänger vor? Juchuu, schon bald sitzen die Kleinen hoch zu Ross und preschen mit fliegenden Haaren an ungeduldig Wartenden vorbei.
Jetzt ist endlich Zeit für eine Pause. Was, Kuchen gibt´s schon seit mindestens einer Stunde? Es bleibt nicht bei drei, vier Stückchen… Mmh lecker, alle mit Liebe gebacken. Ein dickes Lob und danke an alle fleißigen Bäckerinnen. Oder war auch ein Bäcker dabei?
Beim nächsten großen Regenschauer ist Gelegenheit in vielen alten und neuen Fotos zu stöbern. Ist da vielleicht ein Bild, auf dem man jemand kennt oder auch selbst zu sehen ist? Komisch, dass man auf älteren Bildern immer jünger aussieht. Viele Gedankenimpulse gehen auch an die, die schon nicht mehr bei uns sind. Danke, lieber Fotograf, für viele tausend besondere festgehaltene Momente. Es hat schon längst wieder aufgehört zu regnen, und es bleibt noch Zeit für intensive Gespräche. Aber wo ist denn die Schwester oder der Bruder? Schon weg? Schade. Hoffentlich dauert es nicht wieder ein Jahr bis zum nächsten ausgiebigen Austausch. Aufbruchsstimmung kommt auf. Der laue Sommerabend fehlt zum Längerbleiben. Die Sauna zu Hause lockt. Wanderer und Radfahrer lehnen das Angebot nicht ab, mitgenommen zu werden. Danke für die vielen fleißigen Hände, die unser Fest vor- und nachbereiten, die dafür sorgen, dass zu trinken da ist, dass wir uns setzen können auch geschützt vor Regen, dass geputzt wird und wir alle auch ein sauberes Klo haben. Ach ja, da hat sich doch wirklich zu guter Letzt noch ein Auto in der aufgeweichten Wiese festgefahren. Dank kräftiger Hände konnte es gemeinschaftlich schnell befreit werden. Danke, danke, danke großer Gott, für diesen harmonischen Tag. Bestimmt schmettern wir im nächsten Jahr wieder ein Lied zu deinem Lob.
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NAK-Korbach







