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Chronik der Gemeinde Fritzlar |
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Die Anfänge der Gemeinde Fritzlar gehen auf das Jahr 1916 zurück. Seit dieser Zeit fanden im Nachbarort Wabern regelmäßig Gottesdienste statt, die von Seelsorgern aus Kassel betreut wurden, bis Wabern in 1948 als selbstständige Gemeinde entstand. Ab dem Jahr 1953 wurden die Gottesdienste zum Teil und ab 1960 vollständig nach Fritzlar verlegt und fanden zuerst in Privaträumen von Gemeindemitgliedern, später in einem angemieteten Raum einer alten Kaserne statt. Im Dezember 1962 zog die Gemeinde in eine eigene Kirche im Schladenweg 11 (Fertigbauweise) ein, die mit tatkräftiger Unterstützung der Gemeindemitglieder erbaut wurde. Diese wurde 1995 grundlegend renoviert und in 2004 mit einem wetterfestes Blockhaus auf dem Kirchengrundstück ergänzt, das für Kindergottesdienste und Unterrichte der stark anwachsenden Zahl von Kindern genutzt wird.
Ende 2006 wurde die seit 1967 selbständige Nachbargemeinde Niedenstein in die Gemeinde Fritzlar eingegliedert. Die Entwicklung der Gemeinde Niedenstein begann nach dem zweiten Weltkrieg durch den Zuzug von Neuapostolischen Christen infolge von Kriegseinwirkungen. Die Gemeinde erhielt in 1976 ein eigenes Kirchengebäude. Als Folge demografischer Entwicklungen und Wegzügen der vorwiegend jungendlichen Geschwister sank in den letzten Jahren die Anzahl der aktiven Mitglieder ständig. Deshalb entschloss sich die Kirchenleitung, die Gemeinde Niedenstein aufzulösen und die Mitglieder in die Gemeinde Fritzlar zu integrieren.
Zur Zeit werden die 109 Mitglieder (davon 10 Kinder unter 14 Jahren und 9 Jugendliche) der zusammengefassten Gemeinde von 7 ehrenamtlichen Amtsträgern in der Seelsorge betreut (Stand 31.12.2011).
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