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Chronik der Gemeinde Wolfhagen


NAK-WolfhagenDie ehemalige Kreisstadt Wolfhagen liegt in Nordhessen zwischen den Städten Kassel und Korbach.

Im Jahre 1948 zog der junge Diakon Rudolf Schilling aus beruflichen Gründen mit seiner Familie nach Wolfhagen. Freudige Einladungsarbeit bewirkte, dass am 6. März 1949 der erste Gottesdienst, und zwar in der Küche der Familie Schilling, gehalten werden konnte.

Am 1. Januar 1952 entstand in Wolfhagen eine selbständige Gemeinde mit 44 Seelen, deren Gemeindevorsteher der ins Priesteramt gesetzte spätere Apostel Rudolf Schilling wurde. Da die Räumlichkeiten bei den Geschwister Schilling nicht mehr ausreichten, wurden andere Versammlungsstätten angemietet.

1964 wurde ein Grundstück im Stadtkern Wolfhagens erworben, eine darauf stehende Scheune abgebrochen und eine kleine Kirche mit 100 Sitzplätzen erbaut. Am 16. Dezember 1965 wurde die Kirche geweiht und ihrer Bestimmung übergeben.

Stetes Wachstum der Gemeinde und Zuzug aus anderen Gemeinden machten es notwendig, dass zusätzlicher Raum geschaffen werden musste. Im Jahr 1990 wurde das bestehende Kirchengebäude abgerissen und auf dem gleichen Grundstück einen neue Kirche erbaut, die sich in ihrer äußeren Gestaltung in den Fachwerkcharakter der Innenstadt harmonisch einfügt und im Inneren einschließlich der Empore und den Nebenräumen für die Gemeinde ein reichhaltiges, Wärme- und Geborgenheitsgefühl übermittelndes Raumangebot bietet. Durch die Installation einer Satellitenempfangsanlage können auch Übertragungsgottesdienste miterlebt werden.

Zum 31.12.2011 wurde die Gemeinde Zierenberg in die Gemeinde Wolfhagen eingegliedert.

Heute zählt die Gemeinde insgesamt 138 Seelen, davon 14 Jugendliche bis 25 Jahre und 10 Kinder bis 14 Jahre. Betreut wird die Gemeinde von einem Gemeindeevangelisten, zwei Priestern und drei Diakonen.