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Probenwochenende auf dem Kirchberghof
Von 19. bis 21. März 2011 war auf dem Kirchberghof in Warburg/Herlingshausen ziemlich viel Trubel. Die Singflöhe der Neuapostolischen Kirche Hessen (Bezirk Korbach) sorgten dort für die nötige Unterhaltung. Nachfolgend ein Bericht eines teilnehmenden Singflohs:

Freitag: Nach einer kleinen Ansprache mit nötigen Informationen für dieses Wochenende („… müssen Erwachsene immer so viel reden“) durften wir endlich unsere Zimmer beziehen. Danach gab es Abendessen. Nach dem Abendessen wurden wir in der Sportscheune von unseren Betreuern erwartet, die uns dort begrüßt und uns den Terminplan für dieses Wochenende präsentiert haben.

Auf diesem Plan stand ebenfalls auch, wann die einzelnen Kinder Küchendienst (!) hatten. Nachdem wir noch etwas gesungen hatten, sind wir auf unsere Zimmer gegangen und sollten dann auch so langsam schlafen. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht …

Samstag: Nach einer mehr oder weniger geruhsamen Nacht bin ich so gegen 7.30 Uhr aufgewacht. Es folgte ein kräftigenden Frühstück mit sehr leckerem Orangensaft. Und dann ging das Programm los: die Betreuer in der Sportscheune haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt; die eine war mit den Kindern, die jünger als sechs waren, die andere bestand aus Schulkindern. Die Kleinen haben die Schöpfung als Singspiel geprobt während die Großen das Singspiel "Der Zug des Königs" eingeübt haben. Dieses Singspiel wollen wir am Kindertag in Stadtallendorf (am 2. Juni 2011) vorführen. Das Singspiel hat auch geklappt und nachdem wir es gefühlte 100x durchgegangen sind, wurden wir endlich entlassen und durften Mittag essen. Nach einer kurzen Pause trafen sich die Orchesterkinder, zu denen auch ich gehöre. Die Lieder, die wir gespielt haben, klappten so gut, dass wir früher als der Zeitplan vorsah gehen durften.

Nach dem Orchester konnten die Kinder, die sich dafür angemeldet hatten, an einer richtigen Kletterwand oder auf einer sogenannten Jakobsleiter klettern. Dabei haben uns echte Profis gesichert und Tipps gegeben.

An der Kletterwand

Die anderen Kinder haben unter Anleitung eines Schreiners in einer Werkstatt tolle Dinge aus Holz angefertigt.

Holzarbeiten


Nach dem Abendessen wurde unsere Sportscheune für den Sonntag als Gottesdienstraum geschmückt. Wir haben noch eine Traumreise gemacht und dann war auch dieser Tag zu Ende.

Der Altar

Sonntag: Zwei meiner drei Zimmerkollegen und ich mussten nach Aufforderung eines Betreuers noch duschen - und das haben wir dann auch gemacht. Hellwach, wegen des kalten Wassers, sind wir zum Frühstück erschienen, der leckere O-Saft war auch wieder dabei. Um 10.00 Uhr war Gottesdienst.

Das Thema war wie das ganze Wochenende auch in diesem Gottesdienst „Mut“.

Wir haben drei wichtige Punkte kennengelernt, bei denen es manchmal richtig viel Mut braucht:

  1. Ja sagen zu Gott und Jesus
  2. Nein zu sagen, wenn was nicht richtig ist, auch wenn es die anderen tun
  3. Eigene Fehler zuzugeben, sich entschuldigen, bei der Sündenvergebung um Verzeihung zu bitten

Und wenn uns der Mut verlässt? Na, dann beten wir und sagen es dem lieben Gott. Und meinem Sonntagschullehrer, Diakon, Apostel… 

Im Gottesdienst

Bis zum Mittagessen hab ich die Zeit mit Hockeyspielen verbracht. Nach dem Mittagessen begannen die ersten Eltern einzutrudeln und haben uns abgeholt.

Mir hat das Wochenende gut gefallen.
JB

Gruppenfoto